Kunst ist es zu gewinnen, auch wenn man schlecht spielt

Das dritte Punktspiel der weibl. D-Jugend sollte gegen Spaden sein, vermutlich der leichteste Gegner in dieser Klasse. Nach unserem tollen Kampfspiel in Unterzahl gegen Langen II letzte Woche wollten wir auch diese Punkte mitnehmen. Die Ansage von unseren Trainern war, das umzusetzen, was in den letzten Wochen im Training geübt wurde.

Leider spielte Spaden nicht so, wie wir es gerne hätten, sondern mit einer offensiven Deckung. So konnten viele Dinge aus dem Training gar nicht angewendet werden. Es wurde ein zähes Spiel, und in den Köpfen war es wohl schon vor dem Warmlaufen gewonnen. Sehr viele Abspielfehler und auch nur halbherzige Torwürfe prägten von Anfang an unser Spiel. Trotz allem konnten wir mit einer 8:0 Pausenführung in die Kabine gehen. Dort hätten wir dann auch bleiben sollen.

Leider spielten wir in der zweiten Halbzeit genauso schlecht wie in der ersten, allerdings kam jetzt auch noch ein Abwehrverhalten dazu, dass es den Spadener Mädchen immer wieder erlaubte, auf unser Tor zu werfen. Aber unser Glück war das Unvermögen der Gegner. Wir verloren die zweite Halbzeit mit 2:6, insgesamt gewannen wir somit 10:6. Es war ein Spiel, über das man am besten nicht mehr viel spricht. Die Punkte haben wir geholt, das ist das, was im Sport zählt. Hoffentlich vergessen unsere Trainer das nicht.

Wir haben jetzt erst mal Ferien. Danach wollen wir in Cadenberge zeigen, dass wir auch wieder gut spielen können. Sollte es beim Handballverband nicht zugehen wie bei der FIFA, dann müsste das Spiel gegen Langen I für uns gewertet werden, da sie eine nicht spielberechtigte Sportlerin gegen uns einsetzten. Sollte alles mit rechten Dingen zugehen, dann bekommen wir die Punkte gut geschrieben und würden die Ferien auf dem 2. Platz verbringen.

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