Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss

Am 05. September sind wir (ersatzgeschwächt) zum Turnier nach Drochtersen gefahren. Wir hatten eine lange Sommerpause und wollten nun sehen wo wir stehen. Mit nur einer Auswechselspielerin (welche zudem angeschlagen war) sind wir am Samstag Morgen mit dem Bus losgefahren.

Als wir in der Halle ankamen, haben wir die Preise gesehen um die wir spielen mussten. Da waren 4 Haribo-Dosen und auf dreien davon lag ein Handball. Da war klar: Vierter werden geht nicht!

In unserem ersten Spiel gegen Fredenbeck sind wir, im Anbetracht der langen Sommerpause, recht gut gestartet. Wir gingen schnell in Führung, aber im Laufe des Spiels schlichen sich wieder diese bösen Abspielfehler aus der letzten Saison in unser Spiel. Und jeder Abspielfehler kostete Kraft und führte leider zu oft zum Gegentor. Am Ende verloren wir das Spiel mit 7:12, obwohl wir eigentlich nicht schlechter waren, sondern nur zu viele Abspielfehler gemacht haben. Aber Turniere beginnen bei uns oft mit einer Niederlage. Das bedeutete erst mal gar nichts, denn kämpfen können wir ja.

Aber ein wenig unter Druck standen wir schon, da wir nun gegen Bützfleth/Drochtersen I und direkt danach gegen deren Zweite Mannschaft  antreten mussten. Was sollten wir tun? Im ersten Spiel alles geben, unglücklich verlieren und dann völlig ausgelaugt gegen die Zweite spielen um dann am Ende verlieren, da wir ja nur eine angeschlagene Auswechselspielerin hatten und die anderen Mannschaften mindestens 3 oder mehr Spielerinnen zum Wechseln hatten?

Nein wir wollten einen Ball mit nach Hause nehmen. Deshalb sind wir in das erste Spiel mit der Einstellung gegangen möglichst viel Kraft zu sparen um im nächsten Spiel alles zu geben. Gegen den späteren Turniersieger haben wir dann auch mit 10 Toren verloren, aber dabei trotzdem gut gespielt. Die Abspielfehler wurden deutlich weniger. Im letzten Spiel haben wir dann noch mal gezeigt was wir können und haben die Zweite Mannschaft von Bützfleth/Drochtersen  mit 18:4 überrannt.

Aus diesem Turnier nehmen wir viele Erfahrungen mit die uns in der Saison sicher helfen werden, die Bonbons und natürlich den Handball! Alles in allem waren wir Trainer mit den Mädchen zufrieden, aber wir haben festgestellt, dass es eine harte Saison wird, wenn wir nicht doch noch das ein oder andere Mädchen in unserer Mannschaft begrüßen können.

Wenn dies hier von einem Mädchen Jahrgang 2003 oder 2004 gelesen wird, wir haben immer freitags von 16.30 – 18.00 Uhr Training in der Schiffdorfer Sporthalle.  Wir beißen nicht, wir bellen nur und wollen nur spielen. Traut euch!

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